Unvollkommene Liebe leben: 7 alltagstaugliche Tipps zur Zeitqualität vom 19.–29. Januar 2026

Diese Tage fühlen sich für viele Menschen nicht leicht an.
Es ist eine Zeit, in der Dinge stocken, Gespräche schiefgehen, Beziehungen herausfordern und der innere Druck steigt, „es richtig zu machen“.

Doch genau hier liegt der Kern dieser Zeitqualität:
Es geht nicht um Perfektion. Es geht um Übung.

Die Energie vom 19.–29. Januar 2026 lädt dazu ein, Beziehung neu zu verstehen – nicht als Ziel, sondern als lebendigen Prozess. Vor allem die Beziehung zu dir selbst.

In diesem Artikel findest du konkrete, alltagstaugliche Tipps, wie du diese Zeit bewusst gestalten kannst – ruhig, ehrlich und ohne dich selbst zu überfordern.

1. Erkenne früh, wann du dich selbst verlässt

Ein zentrales Thema dieser Woche ist Selbstannahme.
Nicht als Ideal, sondern als gelebte Beziehung.

Du merkst oft früher, als du denkst, dass du dich innerlich von dir entfernst:

  • Ungeduld mit dir selbst

  • innere Sätze wie „Jetzt reiß dich doch zusammen“

  • Druck im Brustraum oder flacher Atem

  • das Gefühl, funktionieren zu müssen

Diese Signale sind keine Schwäche.
Sie sind Hinweise.

👉 Tipp:
Nimm diese Momente nicht persönlich. Sie zeigen dir nur, dass Beziehung zu dir gerade unterbrochen ist.

2. Beobachte, was du von anderen erwartest

Beziehungen geraten diese Woche besonders dort unter Spannung, wo wir unbewusst von anderen erwarten, was wir uns selbst nicht geben:

  • Verständnis

  • Geduld

  • Nähe

  • Bestätigung

Wenn du merkst, dass dich etwas im Außen besonders triggert, halte kurz inne und frage dich:

Was wünsche ich mir gerade – und kann ich mir davon einen kleinen Teil selbst geben?

Diese Frage verändert die Dynamik sofort.
Sie holt Beziehung zurück zu dir.

3. Woran du erkennst, dass du unter die Welle geraten bist

Ein zentrales Bild dieser Zeit ist die Welle.
Viele Menschen stehen aktuell „unten“ – im Zuviel, im inneren Chaos.

Typische Anzeichen:

  • Reizbarkeit

  • Erschöpfung

  • Grübelschleifen

  • das Gefühl, keinen Überblick mehr zu haben

Wichtig ist:
👉 Das ist kein persönliches Scheitern.
Es ist ein Signal deines Systems, dass es gerade Schutz braucht.

4. Zieh bewusst Energie zurück – statt dich durchzudrücken

Ein häufiger Reflex ist, genau dann noch mehr zu leisten, noch mehr zu analysieren oder durchzuhalten.
Doch diese Woche wirkt anders.

Die Einladung lautet:

  • Stopp

  • Rückzug

  • Beruhigung

👉 Tipp:
Wenn etwas nicht läuft, brich bewusst ab, statt dich weiter zu verausgaben.
Loslassen ist kein Aufgeben – es ist ein Reset.

5. Der Unterschied zwischen Loslassen und Aufgeben

Viele Menschen verwechseln diese beiden Dinge.

Aufgeben heißt:

  • aus Frust

  • aus Selbstabwertung

  • aus innerer Resignation

Loslassen heißt:

  • bewusst Energie zurückziehen

  • um später neu anzusetzen

Gerade diese Woche ist Loslassen eine Form von Selbstfürsorge – kein Zeichen von Schwäche.

6. Erlaube dir einen neuen Anlauf – ohne Bewertung

Der wichtigste Satz dieser Zeit lautet:
„Dann versuche ich es eben noch mal.“

Nicht analysieren, warum es nicht geklappt hat.
Nicht dich selbst infrage stellen.

👉 Stattdessen:

  • Körper beruhigen

  • Fokus verkleinern

  • einen kleinen, machbaren Schritt wählen

Dein Nervensystem braucht gerade Sicherheit, nicht Optimierung.

7. Humor ist diese Woche ein Schlüssel

Humor wird oft unterschätzt – dabei ist er eines der wirksamsten Werkzeuge in herausfordernden Zeiten.

Humor:

  • entspannt das Nervensystem

  • nimmt dem Scheitern die Schwere

  • bringt Bewegung ins innere Feld

Menschen, die diese Woche sehr schnell beleidigt sind oder alles persönlich nehmen, bleiben eher stecken.

👉 Tipp:
Erlaube dir, über dich selbst zu schmunzeln.
Nicht spöttisch – sondern freundlich.

Was diese Zeit nicht braucht

Diese Woche braucht:

  • keine Perfektion

  • keine Selbstoptimierung

  • keine großen Entscheidungen aus Druck

Sie braucht:

  • Ehrlichkeit

  • Pausen

  • neue Anläufe

Fazit: Beziehung ist Übung – auch mit dir selbst

Unvollkommene Liebe ist kein Mangel.
Sie ist der Ort, an dem wir lernen, in Beziehung zu bleiben – auch wenn es schwierig wird.

Diese Tage laden dich ein:

  • dich nicht festzufahren

  • dich nicht zu verurteilen

  • dir selbst immer wieder eine neue Chance zu geben

Wenn etwas nicht gelingt, heißt das nicht, dass du falsch bist.
Es heißt nur, dass du übst.


Wenn du diese Zeitqualität vertiefen möchtest, höre gern die aktuelle Podcast-Folge mit konkreten Beispielen und Impulsen aus dem Channeling.

Kristina Sacken

Kristina Sacken
Juristin, Politologin, Medium

Man könnte denken, wer als Medium und spirituelle Beraterin arbeitet, sei ein totaler Gefühlsmensch. Das Gegenteil ist bei mir der Fall.
Ich bin ursprünglich ausgebildete Juristin und Politologin und erst später habe ich in London Mediumship studiert. Seit ich mich erinnern kann, habe ich meine komplexe innere Welt mit meinem Verstand analysiert und geordnet. Ich wollte immer genau verstehen, was in mir passiert. Viele Jahre habe ich als Geschäftsführerin „weltlicher“ Firmen gearbeitet, bis ich mich 2013 ganz meiner Medialität gewidmet und die Kristina Sacken Akademie gegründet habe, in der ich mein Wissen über Medialität weitergebe.

Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch sich selbst helfen kann, wenn er die Intelligenz seines Herzen zu nutzen weiß. Und dass diese Fähigkeit die Voraussetzung für ein glückliches Leben ist.

In meiner Akademie lehre ich, wie man seine medialen Fähigkeiten entwickeln kann. Dabei ist mir die Balance zwischen spirituellen Höhenflügen und pragmatischer Weltlichkeit immens wichtig. Das eine kann nicht ohne das andere stattfinden.