Vision trifft Realität

Was du tun kannst, wenn deinE vision nicht zu deinem aktuellen Leben passt

Kennst du das Gefühl:
Du weißt genau, wo du hinwillst. Die Vision ist klar. Du spürst sie. Sie ist logisch, stimmig, vielleicht sogar geführt.

Und dann schaust du auf dein aktuelles Leben – und merkst:
Das passt noch nicht zusammen.

Die Umsetzung stockt.
Es hakt im Alltag.
Du stolperst über Kleinigkeiten.

Und plötzlich zweifelst du an dir.

Genau hier beginnt Entwicklung.

Warum Vision und Realität fast nie gleichzeitig wachsen

Vision entsteht schnell.

Unser Verstand kann weit denken.
Unser Herz kann große Räume fühlen.
Innere Bilder sind leicht zugänglich.

Verkörperung dagegen ist langsam.

Realität besteht aus:

  • bestehenden Strukturen

  • Gewohnheiten

  • Verpflichtungen

  • Beziehungen

  • Rahmenbedingungen

Eine Vision trifft immer auf etwas, das schon da ist.

Diese Reibung ist kein Fehler.
Sie ist der Entwicklungsraum.

Das eigentliche Problem ist nicht das Stocken

Viele glauben:
Wenn etwas nicht sofort in Bewegung kommt, stimmt etwas nicht.

Aber meistens stimmt sehr viel.

Was fehlt, ist nicht Inspiration –
sondern Integration.

Vision trifft Realität bedeutet:

  • Du musst mit dem arbeiten, was da ist.

  • Du bekommst kein neues „perfektes“ Umfeld.

  • Du startest nicht auf einer leeren Fläche.

Du baust aus deinem jetzigen Leben das Fundament deiner Zukunft.

In deinem Scheitern liegt Präzision

Wenn Vision und Realität nicht zusammenpassen, entstehen Hindernisse.

Du merkst:

  • Hier fehlt mir noch Struktur.

  • Hier fehlt Klarheit.

  • Hier brauche ich Geduld.

  • Hier habe ich mich überschätzt.

Das fühlt sich unangenehm an.

Doch genau dort wird deine Vision konkret.

Ohne Widerstand bleibt sie abstrakt.
Durch Reibung bekommt sie Form.

Scheitern ist nicht das Ende deiner Vision.
Es ist ihre Maßanfertigung.

Werkstatt-Zeit statt Show-Zeit

Es gibt Phasen im Leben, die wirken nicht spektakulär.

Keine großen Durchbrüche.
Keine sichtbaren Sprünge.

Stattdessen:

  • Detailarbeit

  • Konzentration

  • Frustrationstoleranz

  • Geduld

Du sitzt an deinem Puzzle.
Du siehst das fertige Bild – aber die Teile müssen sortiert werden.

Das ist keine falsche Phase.
Das ist Reifung.

Ein wichtiger Perspektivwechsel

Wenn du merkst, wie weit du noch von deiner Vision entfernt bist, entsteht oft Frust.

Dann hilft ein einfacher Gedanke:

Das, wo du heute stehst, war einmal dein Traum.

Du hast schon viel erreicht.
Nur dein inneres Bild ist inzwischen weiter gewachsen.

Diese Gleichzeitigkeit zu halten – Stolz und Sehnsucht – ist erwachsen.

Konkrete Tipps, wenn Vision auf Realität trifft

Wenn du dich gerade zwischen Ideal und Alltag befindest, helfen diese Schritte:

1. Hol dich da ab, wo du bist

Nicht in deiner Zukunft.
Nicht im Vergleich.
Sondern in deiner aktuellen Verkörperung.

2. Arbeite mit dem, was da ist

Warte nicht auf bessere Umstände.
Aktiviere die Ressourcen, die bereits in deinem Leben vorhanden sind.

3. Denke kleiner – aber präziser

Große Sprünge frustrieren.
Kleine, konkrete Schritte bringen Bewegung.

4. Trainiere Frustrationstoleranz

Entwicklung ist selten linear.
Stocken gehört dazu.

5. Nimm deine Freude wichtiger

Nicht Perfektion.
Nicht Tempo.
Freude ist ein stabilerer Motor als Druck.

Vision trifft Realität – und das ist gut so

Wenn deine Vision größer ist als deine Realität, bedeutet das nicht, dass du gescheitert bist.

Es bedeutet, dass du wächst.

Die Lücke zwischen innerem Bild und äußerer Welt ist kein Defizit.
Sie ist dein Entwicklungsraum.

Du wirst nicht trotz deiner aktuellen Realität erfolgreich.
Sondern durch sie.

Und manchmal ist genau das der Moment, in dem aus Inspiration echte Verkörperung wird.

Wenn dich diese Themen begleiten, hör dir auch die aktuelle Podcastfolge von „Mit Herz und Verstand“ an. Dort spreche ich ausführlich über die Dynamik zwischen Vision und Realität – und wie du sie konstruktiv nutzen kannst.

✨ Nimm deinen Platz ein – genau dort, wo du gerade stehst.

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Kristina Sacken

Kristina Sacken
Juristin, Politologin, Medium

Man könnte denken, wer als Medium und spirituelle Beraterin arbeitet, sei ein totaler Gefühlsmensch. Das Gegenteil ist bei mir der Fall.
Ich bin ursprünglich ausgebildete Juristin und Politologin und erst später habe ich in London Mediumship studiert. Seit ich mich erinnern kann, habe ich meine komplexe innere Welt mit meinem Verstand analysiert und geordnet. Ich wollte immer genau verstehen, was in mir passiert. Viele Jahre habe ich als Geschäftsführerin „weltlicher“ Firmen gearbeitet, bis ich mich 2013 ganz meiner Medialität gewidmet und die Kristina Sacken Akademie gegründet habe, in der ich mein Wissen über Medialität weitergebe.

Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch sich selbst helfen kann, wenn er die Intelligenz seines Herzen zu nutzen weiß. Und dass diese Fähigkeit die Voraussetzung für ein glückliches Leben ist.

In meiner Akademie lehre ich, wie man seine medialen Fähigkeiten entwickeln kann. Dabei ist mir die Balance zwischen spirituellen Höhenflügen und pragmatischer Weltlichkeit immens wichtig. Das eine kann nicht ohne das andere stattfinden.