Zeitqualität September 2026: Wähle deine Seite und nimm deinen Platz ein

Was, wenn der September ganz anders weitergeht, als du es erwartest?

Das erste Bild, das ich für diesen Monat bekomme, ist beinahe komisch: Eine Jesusfigur hängt bereits am Kreuz, hebt plötzlich den Kopf, lacht – und springt herunter.

Ein vertrautes Symbol für Schwere und Leiden verhält sich auf einmal vollkommen unerwartet. Genau darin liegt die erste Botschaft für den September: Wir müssen eine Geschichte nicht automatisch so zu Ende leben, wie sie begonnen hat oder wie wir glauben, dass sie ausgehen müsste.

Vielleicht gehst du mit dem Gefühl in diesen Monat, dass etwas anstrengend wird. Dass du dich durchbeißen, etwas aushalten oder eine Last tragen musst. Vielleicht hast du den Ausgang innerlich schon festgelegt, obwohl der September gerade erst beginnt.

Das Channeling stellt diese Erwartung auf den Kopf. Nicht, weil alles leicht oder belanglos wäre. Sondern weil mehr möglich ist als die eine Geschichte, mit der du gerechnet hast.

Der September öffnet ein Buch voller Möglichkeiten

Direkt nach diesem überraschenden Sprung erscheint ein großes Buch. Es hat unendlich viele Seiten. Auf jeder Seite steht ein eigenes Gleichnis, eine Geschichte oder ein Thema. Sobald ich in eine dieser Seiten hineingehe, öffnet sich eine vollständige innere Welt.

Du kannst dir dieses Buch auch wie einen Reisekatalog vorstellen – nur dass es nicht um Orte geht. Es geht um Themen, Rollen, Fähigkeiten und Erfahrungen, die dir im September offenstehen.

Eine Seite könnte für eine Aufgabe stehen, die dich beruflich ruft. Eine andere für eine Beziehung, eine Entscheidung oder eine Fähigkeit, die du stärker leben möchtest. Wieder eine andere zeigt vielleicht etwas, das du schon lange kennst, aber bisher nicht zu deinem Hauptthema gemacht hast.

Die zentrale Frage lautet deshalb nicht: Was wird mir im September passieren?

Die wichtigere Frage ist:

Welche Seite wähle ich – und welchem Thema gebe ich dadurch Kraft?

Denn nicht jede Möglichkeit muss gleichzeitig gelebt werden. Der September zeigt eine große Auswahl, aber er fordert uns auch dazu auf, unseren Blick zu bündeln.

Du musst nicht jede Seite aufschlagen

Manche Seiten in diesem Buch sind golden und rot. Andere wirken dunkel oder schwarz-weiß. Auch das gehört zur Botschaft: Verschiedene Erfahrungen sind möglich. Unsere Aufmerksamkeit entscheidet mit, welche davon groß wird.

Das bedeutet nicht, dass wir alles kontrollieren können. Es bedeutet auch nicht, dass unangenehme Dinge einfach verschwinden, wenn wir nur positiv genug denken. Aber wir können prüfen, welche Geschichte wir innerlich bereits erzählen und ob wir sie wirklich weiterführen möchten.

Vielleicht kreist dein Blick immer wieder um das, was schwierig werden könnte. Vielleicht gehst du vorsorglich in eine Verteidigungshaltung. Oder du hältst an einer alten Rolle fest, weil sie vertraut ist – obwohl längst ein anderer Platz für dich bereitsteht.

Der September lädt dich dazu ein, diesen Automatismus zu unterbrechen.

Du darfst eine Seite schließen. Du darfst weiterblättern. Und du darfst dich für ein Thema entscheiden, das dich nicht kleiner, sondern klarer und lebendiger macht.

König, Königin, Krone und Zepter

Auf vielen der hellen Seiten erscheinen Könige und Königinnen. Sie tragen eine Krone, halten ein Zepter und wissen, wie sie ihre Aufgabe ausfüllen.

Diese Figuren stehen nicht für Macht über andere. Sie stehen für Reife, Haltung und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Im September kann dir in einem Lebensbereich ein Platz angeboten werden. Vielleicht ist es eine neue Position. Vielleicht wirst du sichtbarer. Vielleicht merkst du, dass deine Erfahrung größer ist, als du sie bisher gezeigt hast. Oder du erkennst, dass eine Entscheidung nicht länger vertagt werden möchte.

Ich sehe dazu immer wieder einen Thron oder einen Stuhl. Wir setzen uns zunächst fast probeweise hin, nehmen das Zepter in die Hand und spüren: Wie fühlt sich dieser Platz eigentlich an?

Doch eine Rolle besteht nicht nur aus Krone und Glanz. Sie bringt Aufgaben mit sich. Sie verlangt Zeit, Klarheit und Verbindlichkeit. Genau darin liegt der Reifeschritt dieses Monats.

Einen Platz einzunehmen bedeutet, seine Möglichkeiten und seine Verantwortung gemeinsam anzunehmen.

Welche Rolle passt wirklich zu dir?

Die große Auswahl des Septembers kann zunächst wunderbar wirken. Gleichzeitig ist nicht jede offene Tür automatisch deine Tür.

Bevor du dich festlegst, darfst du beobachten:

·       Welche Möglichkeit zieht dich wirklich an?

·       Wo ist bereits Erfahrung vorhanden?

·       Welche Aufgabe würdest du auch dann wählen, wenn niemand dich dafür bewundert?

·       Welche Verantwortung gehört zu diesem Platz?

·       Was müsste zugunsten dieser Entscheidung vorerst in den Hintergrund treten?

Der September fordert keine überstürzte Festlegung. Er schenkt uns vielmehr einen guten Blick für das, was vor uns liegt. Wir dürfen eine Rolle prüfen, bevor wir uns an sie binden.

Wenn du dich entscheidest, geht es jedoch darum, diese Entscheidung ernst zu nehmen. Nicht jede Woche eine andere Seite. Nicht fünf Kronen gleichzeitig. Sondern eine klare Wahl, der du deine Aufmerksamkeit gibst.

Ein konkreter Impuls für deinen September

Nimm dir ein Blatt Papier und schreibe drei Seiten auf, die dir dieser Monat gerade anbietet.

Das können drei Aufgaben, Entscheidungen, Lebensbereiche oder Rollen sein. Formuliere sie so konkret wie möglich, zum Beispiel:

·       Ich bringe ein vorhandenes Projekt sichtbar zu Ende.

·       Ich übernehme in einer beruflichen Frage klar die Führung.

·       Ich gebe einer wichtigen Beziehung bewusst mehr Raum.

Frage dich anschließend bei jeder Seite:

1.       Was wird möglich, wenn ich diese Seite wähle?

2.       Welche Verantwortung gehört ehrlich dazu?

3.       Was kostet mich diese Wahl an Zeit, Kraft oder Aufmerksamkeit?

4.       Welche meiner vorhandenen Fähigkeiten kann ich dafür nutzen?

Du musst dich nicht sofort entscheiden. Beobachte, bei welcher Seite du innerlich aufrechter wirst. Wo entsteht Klarheit? Wo spürst du nicht nur Begeisterung, sondern auch die Bereitschaft, wirklich Verantwortung zu übernehmen?

Die Botschaft für den September 2026

Der September beginnt nicht mit einer festgelegten Geschichte. Er beginnt mit einem überraschenden Sprung und einem offenen Buch.

Wir dürfen eine alte Erwartung verlassen. Wir dürfen weiterblättern. Wir dürfen sehen, welche Möglichkeiten tatsächlich vor uns liegen. Und wir dürfen einen Platz einnehmen, für den wir längst mehr Erfahrung mitbringen, als wir uns vielleicht zugestehen.

Die entscheidende Bewegung dieses Monats lautet:

Wähle bewusst. Nimm deinen Platz ein. Und erkenne den Wert dessen, was du bereits mitbringst.

Im ausführlichen Wochenkompass

Im ausführlichen Wochenkompass für September vertiefe ich die weiteren Bilder und ihre Bedeutung für deinen Alltag. Darin geht es unter anderem um deine körperliche Präsenz, Herzensbeziehungen, berufliche Entwicklung, Finanzen, spirituelle Praxis, die größte Chance des Monats und die Ressourcen, die dir jetzt Rückenwind geben.

Jetzt den ausführlichen Wochenkompass lesen:

Kristina Sacken

Kristina Sacken
Juristin, Politologin, Medium

Man könnte denken, wer als Medium und spirituelle Beraterin arbeitet, sei ein totaler Gefühlsmensch. Das Gegenteil ist bei mir der Fall.
Ich bin ursprünglich ausgebildete Juristin und Politologin und erst später habe ich in London Mediumship studiert. Seit ich mich erinnern kann, habe ich meine komplexe innere Welt mit meinem Verstand analysiert und geordnet. Ich wollte immer genau verstehen, was in mir passiert. Viele Jahre habe ich als Geschäftsführerin „weltlicher“ Firmen gearbeitet, bis ich mich 2013 ganz meiner Medialität gewidmet und die Kristina Sacken Akademie gegründet habe, in der ich mein Wissen über Medialität weitergebe.

Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch sich selbst helfen kann, wenn er die Intelligenz seines Herzen zu nutzen weiß. Und dass diese Fähigkeit die Voraussetzung für ein glückliches Leben ist.

In meiner Akademie lehre ich, wie man seine medialen Fähigkeiten entwickeln kann. Dabei ist mir die Balance zwischen spirituellen Höhenflügen und pragmatischer Weltlichkeit immens wichtig. Das eine kann nicht ohne das andere stattfinden.