Zeitqualität 14.–24. September 2026: Der Nebel lichtet sich

Du hast dich mit einer Sache beschäftigt, dir Mühe gegeben, dich gezeigt. Du bist längst dabei. Nur wohin das Ganze führt, war bisher noch nicht so richtig zu erkennen.

Das Channeling zur Zeitqualität vom 14. bis 24. September 2026 beschreibt genau hier eine Veränderung: In einer Angelegenheit, für die wir schon viel getan haben, wird der Blick klarer. Andere Menschen können dabei eine wichtige Rolle spielen. Auch solche, bei denen unser erster Gedanke eher lautet: Ausgerechnet du jetzt auch noch.

Über diesen Tagen stehen zwei Bilder: ein Leuchtturm und ein Fuchs. Zusammen erzählen sie davon, wie wir unseren Platz einnehmen und trotzdem noch einmal anders auf etwas schauen können.

Der Leuchtturm: Du hast dir deinen Platz bereits erarbeitet

Da steht ein rot-weißer Leuchtturm und glänzt in der Sonne. Er ist gepflegt, präsent, gut zu sehen. Dieser Leuchtturm steht für uns selbst und unseren Blick auf das Leben.

Wir haben uns um uns gekümmert. Wir haben begonnen, unsere Größe anzunehmen, eine Haltung zu finden und damit sichtbar zu werden. In diesem Bild steckt also ausdrücklich die Arbeit, die bereits hinter uns liegt.

Vom Leuchtturm aus schauen wir auf einen bestimmten Ausschnitt unseres Lebens. Dort ist es hell, aber diesig. Etwas zieht uns an, beschäftigt uns, liegt uns am Herzen. Trotzdem konnten wir bisher nur schemenhaft erkennen, wie es sich entwickelt.

Nun lichtet sich der Nebel.

Die Klarheit bezieht sich dabei auf eine konkrete Angelegenheit. Sie ist kein Versprechen, dass plötzlich sämtliche Lebensfragen beantwortet sind. Aber dort, wo wir uns längst eingebracht haben, kann etwas deutlich werden, das wir vorher noch nicht erkennen konnten.

Und diese Veränderung entsteht auch im Austausch. Menschen treten an uns heran, reagieren auf uns, beschäftigen sich mit dem, was wir tun. Ein Gespräch oder eine Rückmeldung kann etwas beschleunigen und greifbarer machen.

Der Fuchs: Eine hilfreiche Begegnung muss sich nicht sofort so anfühlen

Beim Fuchs fallen vielen erst einmal List, Hinterhältigkeit oder eine mögliche Falle ein. Man wird vorsichtig. Im aktuellen Channeling erscheint er jedoch als Krafttier mit positiven Qualitäten.

Das ist interessant, weil es unseren ersten Eindruck infrage stellt: Etwas, das wir zunächst negativ beurteilen, kann eine ausgesprochen hilfreiche Entwicklung anstoßen.

Stell dir zum Beispiel vor, du erzählst von einer Idee, die dir wichtig ist. Dein Gegenüber fragt ziemlich unverblümt, für wen das eigentlich gedacht ist. Du findest die Frage unpassend. Später merkst du, dass du genau an diesem Punkt noch genauer werden möchtest. Die Frage war brauchbar. An ihrer Verpackung hätte man arbeiten können.

So kann eine Begegnung etwas in Bewegung bringen, obwohl wir sie uns anders gewünscht hätten.

Dabei ist mir die Unterscheidung wichtig: Ein hilfreicher Gedanke macht einen Menschen nicht automatisch vertrauenswürdig. Du musst dein Misstrauen nicht übergehen und niemandem gute Absichten unterstellen. Es geht darum, wahrzunehmen, was die Begegnung tatsächlich ausgelöst hat.

Der Fuchs ergänzt damit den Leuchtturm: Auch aus einer zunächst irritierenden Erfahrung kann ein klarerer Blick entstehen.

Zeitqualität September 2026: Der stärkste Rückenwind liegt im Beruf

Besonders viel Bewegung zeigt sich in diesen Tagen im Beruf und überall dort, wo wir uns selbst verwirklichen. Hier liegen die größten Chancen dieser Zeitqualität.

Das Bild dazu ist ein Sprungbrett. Wir springen ab und machen einen großen Satz nach vorne und oben. Dazu kommt die Aussage, dass wir den Vogel abschießen können – also etwas Außergewöhnliches leisten und die Erwartungen anderer übertreffen.

Bemerkenswert ist, dass wir im Bild noch in der Luft sind. Die Landung muss innerhalb dieser Tage noch gar nicht sichtbar werden. Ein großer Schritt und ein fertiges Ergebnis sind also nicht dasselbe.

Die Empfehlung lautet, die Gelegenheit zu nutzen und die Bewegung laufen zu lassen. Das ist eine Ermutigung, kein versprochenes Ergebnis und kein Grund, reale Risiken zu übergehen.

Diese starke Vorwärtsbewegung bedeutet auch nicht, dass sich die ganze Zeit unbeschwert anfühlt. Veränderung kann anstrengend sein, Traurigkeit kann auftauchen und die Freude bleibt eher verhalten. Auch das gehört zum Bild dieser Tage. Berufliche Chancen und anspruchsvolle Gefühle können gleichzeitig da sein.

Was du aus diesen Tagen mitnehmen kannst

Du hast bereits etwas getan. Daran darfst du dich erinnern, wenn du auf die Angelegenheit schaust, die dich gerade beschäftigt. Die Vorarbeit gehört zu dieser Zeitqualität dazu.

Achte darauf, wo etwas konkreter wird: durch eine Information, eine Reaktion oder eine Begegnung, die dich noch einmal anders hinschauen lässt. Es muss sich nicht alles auf einmal klären, damit eine wichtige Erkenntnis entstehen kann.

Eine Frage möchte ich dir dafür mitgeben:

Was erkennst du heute in einer Sache, für die du schon viel getan hast, klarer als noch vor einigen Tagen?

Dein Wochenkompass: Wenn du klarer siehst

Welche Sache ist dir beim Lesen in den Sinn gekommen? Eine berufliche Möglichkeit, ein anstehendes Gespräch oder etwas, das sich in deiner Beziehung verändert?

Im Wochenkompass „Wenn du klarer siehst“ begleite ich dich dabei, mit dieser eigenen Angelegenheit genauer hinzuschauen. Du findest konkrete Alltagshilfen, einen Gesprächseinstieg, den du für dich anpassen kannst, und Fragen, mit denen du deine Erfahrungen später noch einmal betrachten kannst.

Dabei geht es auch darum, einer Entwicklung Zeit zu geben, Trost anzunehmen und zu unterscheiden: Was liegt in deiner Hand – und was ist noch offen?

Du kannst das Heft in Ruhe lesen und die Stellen wieder öffnen, die du gerade brauchst. So entsteht über die Zeit dein persönlicher Rückblick: Was hast du wahrgenommen, was hast du getan und was ist daraus geworden? Auch das, was anders verlief als erwartet, gehört dazu.

Den Wochenkompass entdecken

Du möchtest selbst mit Bildern arbeiten?

Ein Bild kann einen Gedanken greifbar machen, für den dir vorher die Worte gefehlt haben. Wenn dich diese Art, auf eine Frage zu schauen, interessiert, kannst du sie im Tarot selbst kennenlernen.

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Kristina Sacken

Kristina Sacken
Juristin, Politologin, Medium

Man könnte denken, wer als Medium und spirituelle Beraterin arbeitet, sei ein totaler Gefühlsmensch. Das Gegenteil ist bei mir der Fall.
Ich bin ursprünglich ausgebildete Juristin und Politologin und erst später habe ich in London Mediumship studiert. Seit ich mich erinnern kann, habe ich meine komplexe innere Welt mit meinem Verstand analysiert und geordnet. Ich wollte immer genau verstehen, was in mir passiert. Viele Jahre habe ich als Geschäftsführerin „weltlicher“ Firmen gearbeitet, bis ich mich 2013 ganz meiner Medialität gewidmet und die Kristina Sacken Akademie gegründet habe, in der ich mein Wissen über Medialität weitergebe.

Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch sich selbst helfen kann, wenn er die Intelligenz seines Herzen zu nutzen weiß. Und dass diese Fähigkeit die Voraussetzung für ein glückliches Leben ist.

In meiner Akademie lehre ich, wie man seine medialen Fähigkeiten entwickeln kann. Dabei ist mir die Balance zwischen spirituellen Höhenflügen und pragmatischer Weltlichkeit immens wichtig. Das eine kann nicht ohne das andere stattfinden.