Warum Beziehung 2026 Übung ist
2026 ist kein Jahr der perfekten Beziehungen.
Es ist ein Jahr der Liebesfähigkeit.
Ein Jahr, das uns nicht dazu einlädt, es „endlich richtig“ zu machen, sondern ehrlicher zu werden. Ehrlicher mit uns selbst, mit unseren Erwartungen, mit unseren Grenzen – und mit dem, was Beziehung im Menschsein tatsächlich bedeutet.
Die aktuelle Zeitqualität zeigt sehr deutlich:
Liebe ist kein Idealzustand. Liebe ist ein Übungsfeld.
Liebe beginnt nicht im Außen
Wenn wir von Liebe sprechen, denken viele zuerst an Partnerschaft, Nähe, Verbundenheit mit anderen Menschen. Doch die geistige Welt lenkt den Blick 2026 immer wieder auf einen anderen Ausgangspunkt:
👉 Die Beziehung zu dir selbst.
Nicht als Selbstoptimierungsprojekt, sondern als ehrliche, gelebte Verbindung.
Die Fähigkeit, mit dir selbst in Beziehung zu sein – mit allem, was du bist, und mit allem, was noch unfertig ist – ist die Grundlage jeder Beziehung im Außen.
Dabei geht es nicht um Selbstliebe im Sinne eines Mantras oder eines Zustands, den man irgendwann „erreicht“. Sondern um etwas sehr Menschliches:
dich wahrnehmen, auch wenn du scheiterst
dich nicht verlassen, wenn du widersprüchlich bist
bei dir bleiben, wenn es unbequem wird
Bedingungslose Liebe – richtig verstanden
Ein wichtiger Punkt in dieser Zeitqualität ist die Klarstellung, was bedingungslose Liebe ist – und was nicht.
Bedingungslose Liebe ist keine menschliche Leistung.
Sie ist eine göttliche Kraft.
Auch die Erde liebt unser Sein bedingungslos – nicht unser Tun, nicht unsere Erfolge, nicht unsere Reife, sondern unser bloßes Dasein. Diese Kräfte sind unsere Lehrmeister, nicht unser Maßstab.
Unsere Aufgabe ist nicht, andere Menschen bedingungslos zu lieben.
Unsere Aufgabe ist, uns selbst anzunehmen, so wie wir sind.
Und genau hier liegt der Kern:
👉 Kein Mensch liebt sich vollkommen bedingungslos.
Und genau deshalb sind wir hier.
Beziehung als Spiegel der eigenen Unvollkommenheit
Eine der zentralen Liebesenergien 2026 kommt aus dem Universum – sie zeigt sich als Kraft des Wiedererkennens.
Wir erkennen uns im Anderen.
Nicht in seiner Perfektion, sondern in seinem Ringen.
Menschen begegnen sich dort, wo sie ähnlich unfertig sind. Dort, wo sie an denselben Themen üben: Nähe, Autonomie, Vertrauen, Selbstwert, Grenzen.
Deshalb fühlen sich Beziehungen oft so herausfordernd an.
Nicht, weil sie falsch sind – sondern weil sie ehrlich sind.
Wir finden keinen Menschen, der uns vollkommen lieben kann,
weil wir uns selbst nicht vollkommen lieben.
Das ist keine resignierte Aussage.
Das ist eine zutiefst verbindende.
Denn genau darin liegt:
Lebendigkeit
Wachstum
Tiefe
gemeinsame Übung
Unvollkommene Liebe ist die menschliche Liebe.
Und sie verbindet uns alle.
Die Zeitqualität vom 19.–29. Januar 2026: Die Welle
Für diese Tage zeigt die geistige Welt ein sehr klares Bild:
eine große Welle.
Viele Menschen stehen aktuell unten – im Chaos, in der Überforderung, im Gefühl, den Überblick verloren zu haben. Die Welle baut sich auf, und es fühlt sich an, als würde sie uns überrollen.
Doch die Einladung ist eine andere:
👉 Dein Platz ist oben auf der Welle.
Nicht, weil du alles im Griff hast, sondern weil du dort sehen kannst. Dort hast du Perspektive, Abstand, Orientierung.
Und wenn du unter die Welle gerätst – was passieren wird – dann ist der Weg nicht Kampf, sondern Bewegung:
Zieh dich zurück
Beruhige dein System
Lass los, was nicht funktioniert hat
Nimm neu Anlauf
Steig auf die nächste Welle
Die Überschrift dieser Zeit lautet:
„Dann versuche ich es eben noch mal.“
Nicht nur im Job.
Nicht nur in Beziehungen.
Sondern im Alltag, in Gesprächen, in inneren Prozessen.
Nicht festhalten an dem, was nicht gelungen ist.
Nicht persönlich nehmen, was gescheitert ist.
Sondern dir selbst immer wieder eine neue Chance geben.
Gewinnerenergie: Wer diese Woche vorankommt
Gewinnen bedeutet in dieser Zeit nicht, alles richtig zu machen.
Gewinnen entsteht durch:
wiederkehrendes Scheitern
erneutes Probieren
Dranbleiben
Was uns dabei hilft, ist erstaunlich schlicht:
Durchhaltevermögen
Disziplin
Humor
Wer sich selbst zu wichtig nimmt, wer schnell beleidigt ist oder Scheitern als persönliches Urteil versteht, hat es schwerer. Leichtigkeit ist kein Luxus – sie ist ein Werkzeug.
Kosmischer Ursprung
Im original Channeling spreche ich auch über einen oft missverstandenen Begriff: „außerirdisch“.
Dabei geht es nicht um Wesen, UFOs oder fremde Intelligenzen im populären Sinn. Gemeint ist etwas sehr Grundsätzliches:
Alles Materielle auf der Erde – die Bausteine des Lebens, die Elemente unseres Körpers – entstammt kosmischen Ursprungs.
Die Bausteine der Erde sind in Sternen entstanden, durch Explosionen, Staub und Materie, lange bevor es die Erde gab.
„Außerirdisch“ meint hier schlicht:
nicht auf der Erde entstanden, sondern aus dem Universum.
Der bekannte Satz von Carl Sagan bringt es auf den Punkt:
„We are made of star stuff.“
Was man Wissenschaft messen kann – und was offen bleibt
Ein weiterer wichtiger Aspekt dieser Zeitqualität ist die Frage nach der Messbarkeit der geistigen Welt.
Ob sich Bewusstsein jemals vollständig messen lässt, ist offen.
Doch die Annahme, dass innere Erfahrung rein subjektiv und wissenschaftlich irrelevant sei, gilt heute als überholt.
Die Wissenschaft misst nicht die geistige Welt.
Sie misst die Spuren, die geistige Erfahrung im Menschen hinterlässt.
Dazu gibt es tausende Studien zu:
Meditation
Bewusstsein
veränderten Bewusstseinszuständen
spiritueller Praxis und Gesundheit
Diese Forschung misst Effekte – nicht Ursachen.
Und genau darin liegt ihre Stärke.
Eine Einladung an dich
Diese Zeit lädt dich nicht ein, besser zu funktionieren.
Sie lädt dich ein, ehrlicher zu üben.
Liebe nicht als Ideal.
Beziehung nicht als Ziel.
Sondern als lebendigen Prozess.
Wenn etwas nicht gelingt:
Dann versuche es eben noch mal.
Mit mehr Mitgefühl.
Mit mehr Humor.
Und mit der Gewissheit, dass Unvollkommenheit kein Fehler ist –
sondern der Ort, an dem wir einander wirklich begegnen.
