Beruf Medium: Ausbildung, Einstieg und Verdienst

Beruf Medium – was heißt das eigentlich? In Deutschland gibt es dafür keine klassische Berufsausbildung mit Berufsschule und staatlichem Abschluss. Gleichzeitig tut sich rund um Spiritualität und Beratung eine ganze Menge. Menschen buchen Sitzungen, besuchen Seminare und lassen sich ausbilden. Wie sieht die Arbeit als Medium also aus? Was muss man dafür können? Und kann man davon leben?

Kristina Sacken im grünen Anzug mit Laptop vor einem Bücherregal

Beruf Medium: Wie wird man das eigentlich?

„Medium“ ist in Deutschland kein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Eine mediale Ausbildung findet bei privaten Schulen oder spirituellen Organisationen statt. Was dort gelernt wird, wie lange die Ausbildung dauert und wie viel geübt wird, legt der jeweilige Anbieter fest. Entsprechend groß können die Unterschiede sein. [1]

Damit lässt sich trotzdem beruflich arbeiten. Die IHK Berlin führt etwa Hellsehen und Astrologie ausdrücklich als gewerbliche Tätigkeiten auf. Wer ein entsprechendes Gewerbe betreibt, kann also durchaus zur IHK gehören. Einen IHK-Ausbildungsabschluss zum Medium gibt es dadurch natürlich noch lange nicht. [2]

In der Arbeit geht es um spirituelle Begleitung und Lebensfragen, je nach Arbeitsweise auch um Jenseitskontakte. Manche Anliegen berühren Themen, mit denen Menschen auch zur Seelsorge oder ins Coaching gehen. Die jeweiligen Ausbildungen und Aufgaben unterscheiden sich aber deutlich. Eine mediale Ausbildung berechtigt Dich beispielsweise nicht dazu, Erkrankungen zu diagnostizieren oder psychotherapeutisch zu behandeln. [3]

Spiritualität ist ein Milliardenmarkt – und verwandte Bereiche wachsen

Für Deutschland nennt der Trendforscher Eike Wenzel einen geschätzten Jahresumsatz der Esoterikbranche von 20 Milliarden Euro, wie die Zeitung Blick 2025 berichtete. Dazu zählen unterschiedliche Produkte und Dienstleistungen, von Büchern bis zu persönlichen Beratungen. Die Zahl ist eine Schätzung für dieses breite Feld. [4]

Konkrete Wachstumszahlen liefert der Global Wellness Economy Monitor 2025: Der weltweite Markt für Meditation und Achtsamkeit erreichte nach Berechnungen des Global Wellness Institute 2024 7,1 Milliarden US-Dollar. Zwischen 2019 und 2024 wuchs er im Jahresdurchschnitt um 18,9 Prozent. Der Bereich persönliche Entwicklung, zu dem unter anderem Life-Coaching, Seminare und Retreats zählen, erreichte 2024 weltweit 60,8 Milliarden US-Dollar. [5]

Für den weltweiten Astrologiemarkt prognostiziert Allied Market Research einen Anstieg von geschätzten 12,8 Milliarden US-Dollar 2021 auf 22,8 Milliarden 2031, entsprechend durchschnittlich 5,7 Prozent Wachstum jährlich im Prognosezeitraum 2022–2031. Hierzu gehören Apps, Websites und Offlineangebote. Die Prognose beschreibt somit einen größeren Markt als persönliche Beratung allein. [6]

Es wird also viel Geld für Spiritualität und persönliche Entwicklung ausgegeben. Für Deine eigene Arbeit bleibt trotzdem die ganz praktische Frage: Was bietest Du an, wie gut kannst Du das – und wer möchte dafür bezahlen?

Wie sieht die Arbeit als Medium im Alltag aus?

Viele Medien bieten Einzelberatungen an, online oder vor Ort. Zuerst wird geklärt, worum es geht: Was beschäftigt die Klientin? Was erwartet sie? Und was kannst Du in dieser Sitzung überhaupt leisten? Dann arbeitest Du mit Deinen medialen Eindrücken und besprichst sie mit ihr. Wie sie damit umgeht und welche Entscheidungen sie trifft, bleibt ihre Sache.

Dazu können Meditationen, Übungszirkel und Workshops kommen. Wenn Du später selbst unterrichten möchtest, brauchst Du auch dafür Erfahrung: Du musst erklären können, Übungen sinnvoll aufbauen und anderen eine Rückmeldung geben, mit der sie etwas anfangen können. Was Du anbietest, sollte zu dem passen, was Du tatsächlich kannst.

Und dann gibt es den ganz normalen Rest: Termine vereinbaren, Sitzungen vorbereiten, Rechnungen schreiben, Rückfragen beantworten und dafür sorgen, dass Menschen Dein Angebot überhaupt finden. Das gehört zum Beruf genauso dazu wie die Beratung selbst.

Was braucht es, um in diesem Markt Bestand zu haben?

Du brauchst eine geschulte Wahrnehmung und Übung darin, mit unterschiedlichen Menschen zu arbeiten. Eine Sitzung muss auch dann funktionieren, wenn Dir jemand gegenübersitzt, den Du kaum kennst und dessen Erwartungen hoch sind. Dafür brauchst Du klare Sprache, Erfahrung und die Bereitschaft, Deine eigenen Einschätzungen zu hinterfragen.

Dabei musst Du Wahrnehmung und Deutung auseinanderhalten können. Was nimmst Du wahr? Was machst Du gedanklich daraus? Und wo mischen sich Deine eigenen Themen ein? Wenn Du etwas nicht einordnen kannst, sagst Du das auch. Eine Sitzung wird durch Ehrlichkeit besser.

Dein Angebot muss außerdem verständlich sein: Mit welchen Fragen kann man zu Dir kommen? Wie läuft eine Sitzung ab? Wie lange dauert sie, und was kostet sie? Diese Informationen gehören auf Deine Website, damit eine Interessentin weiß, was sie bucht.

Du musst auch Grenzen setzen können. Eine Klientin darf Dir widersprechen. Du musst keine Erwartung erfüllen, die Du fachlich nicht vertreten kannst. Und Du solltest erkennen, wann jemand Unterstützung braucht, die über Deine Arbeit hinausgeht.

Wie gelingt der berufliche Einstieg als Medium?

Wenn Du als Medium beruflich arbeiten möchtest, ist eine fundierte Ausbildung ein erster Schritt. Bei der Auswahl solltest Du genau hinschauen: Wie viel übst Du selbst? Wer gibt Dir Rückmeldung? Wird auch besprochen, was schwierig läuft – wenn Eindrücke unklar bleiben, etwas nicht stimmt oder jemand ganz andere Erwartungen mitbringt? Du brauchst Gelegenheit, das in einem begleiteten Rahmen zu lernen.

Mit einem kleinen, klaren Angebot kannst Du anschließend erste bezahlte Beratungen anbieten. Dabei merkst Du, welche Anliegen zu Dir passen, wie viel Zeit Du wirklich brauchst und ob auch Menschen buchen, die Dich bisher noch gar nicht kennen.

Nebenberuflich einzusteigen kann sinnvoll sein. Du sammelst Erfahrung und baust Dir einen Kundenkreis auf, während Dein bisheriges Einkommen zunächst weiterläuft. Nach einigen Monaten schaust Du auf die tatsächlichen Buchungen, Deinen Zeitaufwand und die Kosten. Dann hast Du eine Grundlage, auf der Du weiterplanen kannst.

Was verdient man als Medium – und was ist realistisch?

Vielleicht fragst Du Dich: Kann ich von meiner Arbeit als Medium leben? Und wie viele Sitzungen müsste ich dafür anbieten? Um das einzuordnen, schauen wir zunächst auf verwandte Berufsfelder: Was verdienen Menschen in der Psychologie oder Seelsorge, wie lange dauert ihre Ausbildung und was ergibt das pro Arbeitsstunde?

Psychologie und Seelsorge, ein kurzer Vergleich

Diese Berufe haben andere Aufgaben und Qualifikationen. Als Orientierung für die wirtschaftliche Seite sind sie trotzdem interessant: Auch dort begleiten Menschen andere Menschen und verbringen nur einen Teil ihrer Arbeitszeit im persönlichen Gespräch.

Orientierung für Deutschland: Ausbildung, Gehalt und Sitzungshonorare
BerufsfeldAusbildungswegMonatliches Bruttogehalt bei AnstellungHonorar pro Sitzung bei selbstständiger Arbeit
Psychologie und PsychotherapiePsychologie: in der Regel 5 Jahre Studium (Bachelor und Master). Der neue Weg zur Fachpsychotherapeutin umfasst 5 Jahre geeignetes Studium mit Approbationsprüfung plus mindestens 5 Jahre berufliche Weiterbildung in Vollzeit – insgesamt mindestens 10 Jahre.Etwa 4.800–5.300 € brutto im Monat (mittlere Gehälter je nach Berufsfeld).Rund 120 € für 50 Minuten Psychotherapie (Beispiel einer Kassenleistung). [10]
Kirchliche SeelsorgeJe nach Tätigkeit unterschiedlich. Für Pastoralreferentinnen beispielsweise 5 Jahre Theologiestudium und etwa 3 Jahre Berufseinführung.Rund 4.900–7.000 € brutto im Monat, je nach Erfahrung.Zum Vergleich: 100 € für 60 Minuten in einer privaten Seelsorgepraxis. [11]

Die Monatsgehälter zeigen, was Angestellte verdienen. Die Sitzungshonorare zeigen dagegen, was eine selbstständige Praxis für einen Termin einnimmt. Die 100 Euro sind ein privates Preisbeispiel, kein allgemeiner Tarif für kirchliche Seelsorge. [7] [8] [9]

Jetzt können wir konkret rechnen: Für 5.000 Euro Monatsumsatz braucht es bei 120 Euro Honorar rund 42 bezahlte Sitzungen, bei 100 Euro Honorar 50 Sitzungen. Das entspricht 35 beziehungsweise 50 Stunden im direkten Gespräch. Dazu kommen Vorbereitung, Nachbereitung und Organisation. Von den Einnahmen gehen noch Kosten ab – 5.000 Euro Umsatz sind also noch kein persönlicher Verdienst von 5.000 Euro. Wie das für Deine Arbeit als Medium aussehen könnte, zeigt das folgende Beispiel.

Ein Beispiel: zehn bezahlte Sitzungen bei einer 40-Stunden-Woche

Dieses Beispiel richtet sich an Menschen, die gerade in die Selbstständigkeit starten: Du hast vielleicht fünf Jahre in Deine mediale Grundausbildung investiert, aber mit Marketing und Vertrieb bisher noch keine Erfahrung. Dann brauchst Du neben den Sitzungen Zeit, um Kundengewinnung zu lernen und umzusetzen und Deine mediale Praxis weiterzuentwickeln. Dafür kann die folgende Rechnung eine realistische Planungsgrundlage sein.

Angenommen, Du gibst zehn einstündige Sitzungen pro Woche und erhältst für jede Sitzung 100 Euro ohne Umsatzsteuer. Für Vor- und Nachbereitung kommen pro Sitzung insgesamt 30 Minuten hinzu. Damit bist Du bereits 15 Stunden pro Woche beschäftigt.

Damit Menschen Dein Angebot finden und buchen, brauchst Du außerdem Zeit für Marketing und Vertrieb. Dafür setzen wir weitere 15 Stunden an. Dazu kommen zehn Stunden für Deine eigene Fortbildung, Übung und fachliche Entwicklung. So sieht Deine Arbeitswoche in diesem Beispiel aus:

40 Stunden Arbeit pro Woche – davon zehn abrechenbar
AufgabeZeit pro Woche
Zehn Sitzungen mit Kundinnen und Kunden10 Stunden
Vor- und Nachbereitung der Sitzungen5 Stunden
Marketing und Vertrieb15 Stunden
Fortbildung und eigene Praxis10 Stunden
Gesamte Arbeitszeit40 Stunden

Als Orientierung kannst Du Deine Selbstständigkeit in drei große Aufgabenbereiche aufteilen: die Arbeit mit Deinen Kundinnen und Kunden, Marketing und Vertrieb sowie Deine eigene Weiterentwicklung. In unserer Beispielwoche verteilen sie sich auf 15, 15 und zehn Stunden. Du arbeitest also eine volle Woche, kannst aber nur zehn Stunden in Rechnung stellen. Diese Aufteilung ist eine Planungsannahme für den Einstieg. Wenn Du in Marketing und Vertrieb bereits erfahren bist, kommst Du möglicherweise mit weniger Zeit aus. Wenn Du schon umfangreiche Fortbildungen und viel Praxiserfahrung mitbringst, brauchst Du vielleicht auch weniger als die hier angesetzten zehn Stunden für Deine Weiterentwicklung. Passe die Rechnung deshalb an Deinen Kenntnisstand an und plane zusätzlich anfallende Verwaltungsaufgaben mit ein.

Was bleibt bei zehn Sitzungen pro Woche übrig?

Rechnen wir mit 46 Arbeitswochen im Jahr. Sechs Wochen bleiben für Urlaub, Krankheit oder andere Auszeiten. Wenn alle zehn Sitzungen in jeder dieser Wochen gebucht und bezahlt werden, ergibt sich folgende Rechnung:

Modellrechnung: zehn bezahlte Sitzungen pro Woche zu je 100 Euro ohne Umsatzsteuer
Umsatz pro Arbeitswoche10 × 100 € = 1.000 €
Jahresumsatz ohne Umsatzsteuer46 × 1.000 € = 46.000 €
Umsatz im Monatsdurchschnitt46.000 € ÷ 12 ≈ 3.833 €
Angenommene Betriebskosten20 % des Umsatzes ≈ 767 € monatlich
Verbleibender Gewinn im MonatsdurchschnittRund 3.067 € vor Einkommensteuer, eigener Krankenversicherung und Altersvorsorge

Die Betriebskosten von 20 Prozent sind eine Rechenannahme, etwa für Räume, Technik, Werbung und Fortbildungen. Auch das Honorar von 100 Euro ist eine Annahme, kein belegter Durchschnittspreis für Medien. Eine gegebenenfalls anfallende Umsatzsteuer muss beim Kundenpreis zusätzlich berücksichtigt werden.

Auf Deine gesamte Arbeitszeit umgerechnet entsprechen die 1.000 Euro Wochenumsatz 25 Euro Umsatz pro Arbeitsstunde. Nach den angenommenen Betriebskosten bleiben 20 Euro Gewinn pro Arbeitsstunde – noch vor Deiner persönlichen Absicherung und Einkommensteuer. Daran siehst Du, warum 100 Euro für eine Sitzung nicht bedeuten, dass Du als Selbstständige 100 Euro pro Arbeitsstunde verdienst.

Was heißt das für Deinen Einstieg?

Mit regelmäßigen Buchungen kann daraus ein berufliches Einkommen entstehen. Die Rechnung zeigt Dir, welche Auslastung Du dafür brauchst; sie sagt noch nicht, wie schnell Du diese erreichst. Und rund 3.067 Euro selbstständiger Gewinn sind wegen der eigenen Absicherung nicht mit einem ebenso hohen Bruttogehalt gleichzusetzen.

Starte deshalb mit einer konkreten Frage: Wie viel soll nach Deinen Betriebskosten für Dich übrig bleiben? Daraus kannst Du Dein benötigtes Honorar und die Zahl der bezahlten Sitzungen ableiten. Prüfe anschließend mit echten Buchungen, ob Deine Planung trägt. So wird aus „Kann ich davon leben?“ eine Rechnung, die zu Deinem Alltag passt.

Große Einkommensversprechen auf Social Media: Wie realistisch ist das?

Auf Social Media begegnen Dir immer wieder Botschaften, die nahelegen: Mit Deiner Spiritualität kannst Du nicht nur Deinen Lebensunterhalt verdienen, sondern richtig reich werden. Hohe Monatsumsätze und ein luxuriöser Lebensstil vermitteln den Eindruck, auch Du könntest das erreichen – wenn Du nur Deiner Berufung folgst, das richtige Angebot entwickelst oder das passende Programm buchst.

Ich finde es unseriös, Menschen auf diese Weise hohe Einkünfte durch spirituelle Arbeit in Aussicht zu stellen. Selbst wenn einzelne Anbieter viel verdienen, lässt sich daraus nicht ableiten, was für Dich realistisch ist. Eine öffentlich genannte Umsatzzahl verrät Dir weder, welche Kosten dahinterstehen, noch wie lange der Aufbau gedauert hat oder wie regelmäßig dieses Geld tatsächlich verdient wird.

Gerade wenn Du darüber nachdenkst, Deine berufliche Zukunft zu verändern oder in eine Ausbildung zu investieren, brauchst Du eine ehrliche Grundlage. Niemand kann Dir versprechen, wie viele Menschen später bei Dir buchen und wie viel Du damit verdienen wirst. Auch eine mediale Ausbildung kann Dir kein bestimmtes Einkommen garantieren.

Deshalb geht es mir mit dem Vergleich und der Beispielrechnung in diesem Artikel darum, Dir eine Orientierung zu geben: Welche Einnahmen wären bei welcher Zahl bezahlter Sitzungen möglich? Wie viel müsstest Du dafür arbeiten? Und was bleibt nach den Kosten für Dich übrig? Deine berufliche Entscheidung sollte auf einer nachvollziehbaren Rechnung und echten Erfahrungen beruhen – nicht auf dem Reichtum, den Dir jemand auf Social Media in Aussicht stellt.

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Quellen

Quellenstand: 31. Oktober 2026. Die Beispielrechnung für die Arbeit als Medium ist eine eigene Modellrechnung; sie belegt weder marktübliche Honorare noch erreichbare Buchungszahlen.

  1. BIBB: Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe 2026. Kein Ausbildungsberuf Medium nach BBiG/HwO aufgeführt.
  2. IHK Berlin: Was ist ein Gewerbe?. Ergänzend § 2 IHKG zur Kammerzugehörigkeit.
  3. Psychotherapeutengesetz, § 1. Ergänzend § 1 Heilpraktikergesetz. Einordnung von Medialität als spirituelle Begleitung ist redaktionelle Beschreibung, keine Gleichstellung mit Heilkunde.
  4. Blick, 24. Februar 2025: Esoterik-Branche boomt. Eike Wenzel zugeschriebene Schätzung; kein amtlich gemessener Beratungsmarkt.
  5. Global Wellness Institute: Global Wellness Economy Monitor 2025. Kapitel 4, Abbildung 4.4: weltweite Marktabschätzungen, Datenjahr 2024 und Wachstum 2019–2024.
  6. Allied Market Research: Astrology Market. Kommerzielle globale Prognose, Basisjahr 2021, Prognosehorizont 2031; keine deutsche Wachstumsrate.
  7. DGPs: Aufbau des Psychologiestudiums: sechs Semester Bachelor, vier Semester Master. Zum neuen Weg in der Psychotherapie: BPtK: Beruf Psychotherapeut*in und PTK Bayern: Weiterbildung. Mindestens fünf Jahre Weiterbildung in Vollzeit nach geeignetem Studium und Approbation; keine allgemeine Voraussetzung für die Tätigkeit als Psychologin.
  8. Klinische Psychologie: BA Entgeltatlas. Die dynamische BA-Ansicht war bei der Überarbeitung nicht textlich auslesbar. Der Wert von 5.336 € (Datenstand 2025) wird in der Sekundäraufbereitung von ELEVEL ausgewiesen; keine unabhängige Verifikation anhand der BA-Tabelle. Ergänzend BA Entgeltatlas: Psychologische/r Psychotherapeut/in: Median 4.861 € (Datenstand 2025). Die Spanne 4.800–5.300 € ist eine grobe Zusammenfassung beider Medianwerte.
  9. Seelsorge: Bistum Regensburg: Studien- und Ausbildungswege, Pastoralreferent/in: zehn Semester Studium und drei Jahre Berufseinführung. Gehaltsbeispiel: Ausschreibung des Erzbistums Köln für Hörbehindertenseelsorge, EG 13 KAVO (bei Überarbeitung nur noch im Suchindex verfügbar). KAVO-Entgelttabelle ab Mai 2026: 4.901,11–7.025,87 €. § 14 KAVO: regulär 39 Wochenstunden. Ausbildungsweg und Fachstelle sind eigenständige Beispiele, kein einheitliches Berufsprofil und keine Durchschnittsvergütung aller Seelsorgenden.
  10. Psychotherapie: EBM GOP 35421, IV/2026: 119,89 € je vollendete 50 Minuten verhaltenstherapeutischer Einzelbehandlung (Kurzzeittherapie 1). Gerundet 120 €; Praxisumsatz bei erfüllten Abrechnungsvoraussetzungen, kein allgemeiner Stundenlohn für Psychologen.
  11. Seelsorge- und Beratungspraxis München: Preise: 100 € für einen Einzeltermin von 60 Minuten vor Ort. Privates Anbieterbeispiel, kein kirchlicher Tarif. Geprüft am 31. Oktober 2026.

Kristina Sacken

Kristina Sacken
Juristin, Politologin, Medium

Man könnte denken, wer als Medium und spirituelle Beraterin arbeitet, sei ein totaler Gefühlsmensch. Das Gegenteil ist bei mir der Fall.
Ich bin ursprünglich ausgebildete Juristin und Politologin und erst später habe ich in London Mediumship studiert. Seit ich mich erinnern kann, habe ich meine komplexe innere Welt mit meinem Verstand analysiert und geordnet. Ich wollte immer genau verstehen, was in mir passiert. Viele Jahre habe ich als Geschäftsführerin „weltlicher“ Firmen gearbeitet, bis ich mich 2013 ganz meiner Medialität gewidmet und die Kristina Sacken Akademie gegründet habe, in der ich mein Wissen über Medialität weitergebe.

Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch sich selbst helfen kann, wenn er die Intelligenz seines Herzen zu nutzen weiß. Und dass diese Fähigkeit die Voraussetzung für ein glückliches Leben ist.

In meiner Akademie lehre ich, wie man seine medialen Fähigkeiten entwickeln kann. Dabei ist mir die Balance zwischen spirituellen Höhenflügen und pragmatischer Weltlichkeit immens wichtig. Das eine kann nicht ohne das andere stattfinden.