Du möchtest etwas verändern. Gleichzeitig fallen dir gute Gründe ein, alles beim Alten zu lassen. Mehr Freude an der Arbeit wäre schön. Mehr Zeit zu Hause auch. Und schon diskutiert im Kopf eine ganze Runde, obwohl du allein am Küchentisch sitzt.
Tarot kann dir helfen, diese Gedanken auseinanderzuhalten und einen neuen Blick auf deine Situation zu bekommen. Genau darum geht es in unserer Podcastfolge „Mit Herz und Verstand“: Susanne Brückner und ich schauen darauf, wie du mit Tarot anfangen und deine eigenen Fragen genauer verstehen kannst.
Erst sortieren, dann eine Karte ziehen
Angenommen, du überlegst, eine neue Stelle anzunehmen. Die Aufgabe reizt dich, der längere Arbeitsweg macht dir Sorgen. In der Frage „Soll ich wechseln?“ steckt dann schon eine ganze Menge.
Schreib zunächst getrennt auf: Was wünsche ich mir? Was befürchte ich? Was weiß ich tatsächlich, und was muss ich noch klären?
Der längere Weg ist eine bekannte Tatsache. Dass dir zu Hause zu wenig Zeit bleibt, ist eine Befürchtung. Ob flexible Arbeitszeiten möglich sind, kannst du erfragen. Schon dieses Sortieren macht die Entscheidung übersichtlicher.
Eine passende Tarotfrage wäre jetzt: „Welchen Gesichtspunkt möchte ich bei meiner Entscheidung genauer anschauen?“
Was ein Kartenbild in Bewegung bringen kann
In unserem Beispiel nehmen wir bewusst die Acht der Münzen im Rider-Waite-Tarot. Darauf sitzt ein Mensch und bearbeitet eine Münze mit Werkzeug. Das Bild kann dich auf eine Frage bringen, die zwischen allen Für-und-Wider-Gedanken untergegangen ist: Welche Arbeit möchte ich eigentlich jeden Tag tun? Was möchte ich dabei lernen?
Damit verändert sich dein Blick. Du kannst nach den konkreten Aufgaben fragen und prüfen, ob sie zu dir passen. Die Karte hat dir keine neue Tatsache über den Arbeitsplatz geliefert, sondern einen Gedanken, dem du nachgehen kannst.
Für deinen eigenen Einstieg reicht eine Karte: Beschreibe zuerst, was du siehst. Dann schau, woran es dich erinnert, und vergleiche mit dem Begleitbuch. Du musst dafür nicht erst alle 78 Kartenbedeutungen auswendig lernen.
Zum Abschluss ergänze: „Bevor ich entscheide, kläre ich …“ Wenn sich kein hilfreicher Zusammenhang zeigt, darf das offenbleiben. Auch dann musst du keine Antwort aus dem Bild herausverhandeln.
Tarot lernen: Jetzt noch last minute dabei sein
Wenn du diesen Zugang begleitet üben möchtest, komm in unseren Tarot-Einsteigerkurs. Du lernst, Bilder und Bedeutungen zu verstehen, klare Fragen zu stellen und Karten miteinander zu verbinden. Vorkenntnisse brauchst du keine.
Am Mittwoch, 7. Oktober 2026, um 19 Uhr geht es mit dem ersten Tarotabend los. Susanne leitet die vier Tarotabende online über Zoom. Für diese Abende gibt es auch Aufzeichnungen.
Du kannst jetzt noch last minute dazukommen. Wir freuen uns auf dich.
