Die große Überschrift dieser Tage lautet: „Ich mit mir.“
Die Zeitqualität vom 18. bis 28. August 2026 führt uns genau dorthin. Es geht darum, zu dir selbst zurückzukehren und wieder wahrzunehmen, welche Teile von dir lange nicht mehr gelebt wurden.
Das zentrale Bild meines Channelings ist dafür eine lange Allee. Der Weg liegt klar vor uns, es ist hell, wir können sehen, wohin wir gehen. Doch statt großer Bäume stehen links und rechts des Weges Disteln.
Und genau diese Disteln erzählen sehr viel über die Energie dieser Tage.
Was die Zeitqualität vom 18.–28. August jetzt von uns möchte
Die Disteln in meinem Bild sind zunächst silbern, fast wie aus Metall. Sie wirken stachelig, hart und beinahe leblos.
Für mich stehen sie für Anteile in uns, die irgendwann eine Art Rüstung bekommen haben.
Vielleicht gibt es Seiten von dir, die du über Jahre nicht mehr gelebt hast. Interessen, Wünsche oder Eigenschaften, die einmal selbstverständlich zu dir gehörten und irgendwann verschwunden sind. Nicht unbedingt, weil sie falsch waren, sondern weil anderes wichtiger wurde.
Verantwortung. Familie. Beruf. Erwartungen. Alltag.
Die Allee zeigt aber auch etwas sehr Beruhigendes: Der Weg ist schon da.
Du musst dich also möglicherweise gar nicht vollkommen neu erfinden.
Manches, wonach du gerade suchst, ist längst in dir angelegt.
Die eigentliche Bewegung dieser Tage ist deshalb nicht: Wer könnte ich noch werden?
Sondern eher:
Was von mir möchte wieder lebendig werden?
1. Du musst nicht neu werden – du darfst dich wieder einsammeln
Eine der stärksten Botschaften des Channelings ist für mich das Bild des Einsammelns.
Es wirkt, als würden wir in diesen Tagen einzelne Teile unserer eigenen Mannschaft wieder zusammenrufen.
Wer bin ich eigentlich?
Was will ich?
Was gehört zu mir?
Welche Seiten von mir habe ich irgendwann zurückgelassen?
Dabei wird mir besonders die Jugend gezeigt. Nicht im Sinne einer nostalgischen Rückkehr in die Vergangenheit. Sondern als Hinweis darauf, dort einmal nach Spuren zu suchen.
Vielleicht gab es Dinge, die dich mit 18, 25 oder 30 begeistert haben und die in deinem heutigen Leben kaum noch vorkommen.
Vielleicht hast du gern geschrieben, gemalt, gelesen, Musik gemacht, dich bewegt, gelernt, bist gereist oder hast dich für ein Thema begeistert, für das irgendwann kein Raum mehr war.
Die Samen dafür sind möglicherweise schon lange gesät.
Und genau darin liegt die Chance dieser Zeit: Du musst nicht alles von vorne aufbauen.
Du kannst dort wieder anknüpfen, wo bereits etwas von dir gewachsen ist.
Das bedeutet nicht, dass alles Alte wieder in dein Leben gehört. Auf unserem Weg tragen wir auch Gepäck und Proviant mit uns – und im Channeling wird sehr deutlich: Nicht alles, was wir für notwendig halten, brauchen wir wirklich.
Diese Tage helfen uns dabei, genauer zu unterscheiden.
Was nährt mich noch?
Und was trage ich nur weiter, weil ich es gewohnt bin?
2. Nicht jeder Stein auf deinem Weg braucht deine ganze Aufmerksamkeit
Die zweite wichtige Botschaft betrifft unseren Umgang mit Herausforderungen.
Auf der Allee werden mir kleine Steine gezeigt.
Natürlich sehen wir sie. Natürlich müssen wir manchmal über sie hinwegsteigen. Aber wir sollen nicht bei jedem einzelnen Stein stehen bleiben.
Genau das kann im Alltag schnell passieren.
Eine Unsicherheit entsteht, eine Begegnung verläuft anders als erwartet, etwas funktioniert nicht sofort – und plötzlich richtet sich unsere gesamte Aufmerksamkeit auf dieses eine Problem.
Das Channeling erinnert uns daran, wieder den ganzen Weg zu sehen.
Denn die grundlegende Bewegung dieser Zeit ist konstruktiv.
Wir befinden uns in einem Prozess, in dem wieder mehr Lebendigkeit entstehen kann. Und solche Prozesse verlaufen nicht immer geradlinig.
Auch das Wetter auf unserer inneren Reise verändert sich.
Am Anfang scheint die Sonne. Später sehe ich Blitz und Donner.
Wir können also emotional durchaus bewegt werden. Etwas kann uns berühren, irritieren oder überraschend deutlich zeigen, wo wir innerlich noch nicht ganz bei uns sind.
Die hilfreiche Haltung ist dann nicht, jede Bewegung als Zeichen dafür zu sehen, dass etwas falsch läuft.
Sondern zu wissen:
Ich bin auf einem längeren Weg.
Nicht jedes Hindernis verändert meine Richtung.
Manchmal ist ein Stein einfach nur ein Stein.
3. Es darf jetzt einmal wirklich um dich gehen
Die vielleicht ungewöhnlichste Botschaft dieser Tage ist gleichzeitig eine sehr klare:
Kümmere dich um dich.
Ich sehe uns wie in einer Blase. Wir sind in dieser Zeit vergleichsweise gut gegenüber dem Außen abgegrenzt und können uns dadurch stärker mit uns selbst beschäftigen.
Wenn wir es zulassen.
Das heißt nicht, dass uns andere Menschen egal sein sollen oder dass wir uns aus unserem Leben zurückziehen müssen.
Es heißt vielmehr, dass die Aufmerksamkeit für eine Weile nicht ständig nach außen gehen muss.
Was brauchen die anderen?
Was erwarten sie?
Wie geht es ihnen?
Was sollte ich noch erledigen?
Was geschieht gerade in der Welt?
In diesen Tagen darf eine andere Frage wichtiger werden:
Wie geht es eigentlich mir mit mir?
Aus dieser Beschäftigung mit uns selbst wächst im Channeling eine große innere Stille.
Und aus dieser Stille entsteht Selbstbewusstsein – im ursprünglichen Sinn des Wortes:
Ich werde mir meiner selbst bewusst.
Es geht weniger um Lautstärke oder Durchsetzungsfähigkeit als um ein tiefes Wissen darum, wer du bist.
Dabei erscheint mir immer wieder ein inneres Uhrwerk.
Die Botschaft ist: Die Zeit ist reif.
Nicht alles muss sofort geschehen. Manche Prozesse dürfen lange dauern.
Aber etwas möchte jetzt beginnen.
Was bedeutet diese Zeitqualität konkret für dich?
Du kannst in diesen Tagen beobachten, ob deine Aufmerksamkeit automatisch stärker nach innen geht.
Vielleicht möchtest du mehr Zeit alleine verbringen. Vielleicht tauchen alte Interessen oder Erinnerungen auf. Vielleicht spürst du sehr deutlich, dass bestimmte Dinge in deinem Leben zwar funktionieren, aber nicht mehr besonders lebendig sind.
Auch körperlich können wir uns langsamer oder träger fühlen.
Das passt zu diesem Prozess.
Es geht gerade nicht unbedingt darum, mit maximaler Dynamik nach vorne zu gehen. Wir beschäftigen uns mit Anteilen, in denen lange wenig Bewegung war.
Hilfreich kann deshalb sein, nicht sofort gegen diese Langsamkeit anzukämpfen.
Nimm wahr, was sich zeigt.
Achte darauf, wohin deine Gedanken immer wieder zurückkehren.
Und erlaube dir, die Frage ernst zu nehmen:
Was möchte in meinem Leben wieder mehr Raum bekommen?
Du musst darauf nicht sofort eine perfekte Antwort haben.
Die Seele weist uns in dieser Zeit immer wieder den Weg. Besonders in der Stille und in der Meditation können Hinweise deutlicher werden.
Im Wochenkompass schauen wir genauer auf deinen eigenen Weg
Der kostenlose Artikel gibt dir die Landkarte dieser Zeit: Es geht um die Rückkehr zu dir selbst, um lange nicht gelebte Anteile und darum, dich nicht von jedem kleinen Hindernis vom eigentlichen Prozess ablenken zu lassen.
Im vollständigen Wochenkompass für den 18.–28. August gehen wir deutlich tiefer in die einzelnen Bilder und ihre Bedeutung hinein.
Wir schauen genauer darauf,
was die ungewöhnliche Allee aus Disteln über diesen inneren Prozess erzählt,
warum die Disteln auf einer Seite schneller wieder lebendig werden als auf der anderen,
welche Bedeutung die Rüstung und die zunächst leblosen Anteile haben,
warum uns Sonne, Blitz und Donner durch diese Etappe begleiten,
was das innere Uhrwerk darüber sagt, was jetzt wirklich reif ist,
warum der Blick zurück in deine Jugend und auf frühere Interessen gerade eine Rolle spielen kann,
wie deine Seele und die Verbindung in der Meditation dich in dieser Phase unterstützen können,
und wohin dieser Integrationsprozess bis zum Ende des August führen kann.
Damit geht der Wochenkompass einen Schritt weiter als die allgemeine Zeitqualität: Er hilft dir, die einzelnen Hinweise genauer zu verstehen und für dich zu prüfen, welcher Teil dieser Botschaft gerade mit deinem eigenen Leben zu tun hat.
Denn nicht jede Distel steht für dasselbe. Nicht jeder Stein auf deinem Weg ist wichtig. Und nicht alles, was einmal zu dir gehört hat, muss heute wieder zurückkommen.
Die entscheidende Frage ist: Was davon ist jetzt deins?
Am Ende dieser Phase sehe ich einen großen inneren Frieden, mehr Sanftheit, ein tiefes Wissen und eine neue Reife.
Als wäre eine große Etappe gut zu Ende gegangen.
Und vielleicht ist genau das die Bewegung dieser letzten Augusttage:
Nicht immer weiter von dir weg.
Sondern wieder näher zu dir hin.
Atme aus. Komm zu dir zurück.
Lies hier den vollständigen Wochenkompass und erfahre, wie du diese Zeitqualität bewusst für dich nutzen kannst.
